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Saiblinge Der Saibling wird wegen seines schmackhaften, festen Fleisch, seiner wenigen Gräten und hohem Fleischanteil von vielen Anglern geschätzt. Auch am Walchensee, ist er neben der Renke die meistgefangene Fischart. Der Walchensee hat durch seine Größe die idealen Voraussetzungen als Saiblingsgewässer. So kam der Saibling in den Walchensee Der Saibling war aber nicht war ursprünglich nicht am Walchensee beheimatet. Wie in der Chronik des Klosters Benediktbeuern zu lesen ist, entschloß zu Beginn des 16. Jahrhunderts der Abt Narzissus des Klosters Benediktbeuern, dem der Walchensee einschließlich der Fischereirechte gehörte, Seesaiblinge - damals Röttl genannt - aus dem Tegernsee in den Walchensee zu verpflanzen. In der Chronik des Klosters Benediktbeuem befindet sich darüber folgendes. "In demselben Jahre Christi 1503 erhielt der Abt Narzissus, dem Beispiele seines Vorgängers folgend, vom Abte des Klosters Tegernsee aus dem See, von welchem das Kloster seinen Namen trägt, 65 Salrnen (von welcher Fischgattung Deutschland und vielleicht Europa keine edlere besitzt) und übergab dieselben unserem Walchensee am 28. Dezember unter Aufrufung der Gnade des göttlichen Wesens".
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